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Kollision D / MS " Heinrich Knüppel " - GR / MS " Karaiskaki "
Diese Seite wurde am Bei der nachfolgenden Kollision handelt es sich bereits um meine zweite. Von der ersten habe ich leider keine Bilder. Es muß 1970 gewesen sein. Wir kamen mit der Marianne Weber aus dem NOK und hatten dichten Nebel. Die Mannschaft saß in der Messe und frühstückte. Plötzlich Warnsignal und Maschine auf " voll zurück " - dann knallte es auch schon. Das Schiff legte sich nach Steuerbord ( 56 ° wie der Krängungsmesser später anzeigte ) - es war als wenn es überlegte - und richtete sich ganz langsam wieder auf. Ein russisches Tankschiff hatte uns in Höhe Luke 2 gerammt und ein Loch in die Bordwand gerissen welches kurz über der Wasserlinie endete. Wenn wir nicht im Ballast gewesen wären hätte uns der Kollisionsgegner mit Sicherheit versenkt. Ein unvergessenes Erlebnis. Seit diesem Tag war es nahezu unmöglich zu schlafen wenn Nebelsignale gegeben wurden, ich wartete immer auf den Knall. |
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Juli 1974
Wir fuhren mit der Heinrich Knüppel hinter der GR / MS " Karaiskaki " in die Schleuse Kiel Holtenau ein. Als es weitergehen sollte hatte das besagte Schiff Probleme mit der Maschine. |
Es dauerte ewig bis diese ansprang und wir endlich auslaufen konnten. Bei der ersten Möglichkeit überholten wir das MS - was ein Fehler sein sollte wie sich später herausstelle.
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Wie das Schicksal es wollte liefen wir als erstes Schiff in Brunsbüttel in die Schleuse ein. Alle Leinen fest, Gangway rüber und ab in die Kammer wo der Schleusenbesuch wartete. |
Plötzlich Signal, 3 x kurz ( für die Landratten - das bedeutet " meine Maschine geht voll zurück " ) Dann hörte man Ankerketten ausrauschen was in einer Schleuse absolut nicht normal ist und schon knallte es auch. Kaum aufgerappelt lagen wir schon wieder weil es abermals knallte und ruckte. |
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Das war der erste Anblick der sich mir bot als ich endlich an Deck war. Das Schiff, welches in Kiel schon Probleme mit der Maschine hatte, war uns ins Heck gelaufen und hat uns dann ins Schleusentor geschoben. |
Der Knall soll in ganz Brunsbüttel zu hören gewesen sein. |
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Wenige Minuten nach der Kollision. Man sieht den Bb. Anker der Karaiskaki. Diesen hatten sie uns in das Stb. Rettungsboot geschmissen. Offensichtlich wurde die Vorpiek getroffen, es strömt Wasser aus dem Schiff. |
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Der Steven der Karaiskaki war so hoch, daß selbst unser Mast noch von der Kollision betroffen und ca. 30° nach vorn gebogen war.
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