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Eine Reise auf der "Liberte" von Magdeburg nach Dresden
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| Vorerst liegt mir eine kleine Richtigstellung am Herzen!
Ursprünglich hatten wir eine Reise von Magdeburg über Dresden nach Prag geplant und gebucht. Diese Pläne wurden durch das Hochwasser durchkreuzt und waren nicht durchführbar, was uns jedoch vor Antritt der Reise schon bekannt war. Vor Beginn der Reise am 18.04.06 wurde nach Absprache mit uns Fahrgästen eine neue Reiseroute besprochen und nach unzähligen Telefonaten unseres Schiffsführers angetreten. Das Hochwasser stellte zu dieser Zeit kein wirkliches Hindernis mehr dar, zumindest nicht, was die Schiffbarkeit der Gewässer anging. Der springende Punkt waren die unbenutzbaren Anlegestellen in vielen Häfen. An dieser Stelle möchte ich mich stellvertretend für alle Fahrgäste bei den entsprechenden Wasser- und Schiffahrtämtern bedanken. In vielen Häfen, wo ein Anlegen unmöglich gewesen wäre, stellte das jeweilige WSA einen Ponton oder einen Steg zur Verfügung und machte ein Anlegen und einen Landgang möglich. Ich versuche mich kurz zu fassen - Wir begannen unsere Reise also in Magdeburg, befuhren die Elbe aufwärts und machten einen Abstecher in die Saale. Nach etlichen Schleusen und nach gut 90 km Saale- Wasserweg machte die Liberte in Halle fest. Am Steg erwartete uns bereits ein Reporter, der das Schiff mit schmückenden Worten lobte, erst einige Fahrgäste befragte und dann Charly, unseren Schiffsführer, interviewte. Ihm wurde in allen Einzelheiten geschildert, wie die eigentliche Reise verlaufen sollte und warum wir jetzt in Halle gelandet sind. Am nächsten Tag war folgende Schlagzeile in der Regionalausgabe einer Tageszeitung zu lesen: "Der Kapitän war falsch abgebogen.... Dampfer nach Prag landete in Halle" Dazu ein großes Bild der Liberte und zwei kleinere mit Fahrgästen und Schiffsführer - insgesamt ca. eine 3/4 Seite. Es war die Rede von ratlosen Fahrgästen und einem zerknirschten Kapitän. Der besagte Artikel stammt aus der Feder von (den vermutlich freiberuflichen Zeitungsschreibern) Andreas Prenz und Ralf Lehmann Es wäre verwerflich zu behaupten, daß diese Leute ihr Handwerk nicht verstehen, im Gegenteil, die B... ist voll auf diese Lügengeschichte abgefahren. Ok, hat auch niemand etwas anderes erwartet. Gewundert hat mich jedoch, daß derselbe Artikel in abgewandelter Form auch in eigentlich seriöseren Zeitungen erschien. Für wie blöd werden die Leser eigentlich gehalten? An dieser Stelle möchte ich folgendes Zitat eines Forumkollegen einfügen: "Aber was darf ein Leser von einer Zeitung schon erwarten? Auch Journalisten besserer Blätter sind eben in erster Linie Experten in der Kunst des Schreibens, während sie zumeist fast nichts verstehen von dem, über das sie schreiben." Dieses kann ich nur untermauern! Auf der besagten Fahrt von Magdeburg nach Halle waren 2 erfahrene Schiffsführer an Bord der Liberte. Ein Lotse und Karl Hofstätter (Charly), der Schiffseigner und Schipper. Wenn die beiden Schreiberlinge ihr Handwerk auch nur annähernd so gut verstünden wie Charly, dann hätten sie nicht nötig, derartige Lügengeschichten zu verbreiten. Jeder halbwegs interessierte Wassersportler weiß, daß es auf der Elbe keine Schleusen gibt. Die Saale dagegen hat mehrere. Ein derartiger Fehler würde mit Sicherheit nicht einmal einem unerfahrenen Sportschiffer unterlaufen. Dieser Artikel wäre Rufmord * und zieht einen ganzen Berufsstand in den Dreck!! * Kaum eine Gefahr für Charly denn es gibt nur 2 Gründe nicht auf der "Liberte" als Fahrgast einzusteigen. 1. Man will nur einer unter vielen sein und 2. Man mag keine individuell und liebevoll zubereiteten Speisen . Kurzum, ich maße mir an Charly einen fabelhaften Schiffsführer zu nennen und Silkes Zaubereien in der kleinen Bordküche sind kaum zu übertreffen. In Silkes Küche liegt eigentlich das größte Problem einer "Liberte - Reise" - eine leichte Gewichtszunahme ist unvermeidbar!!! Falls sich wider Erwarten jemand positiv oder negativ zu diesem Beitrag äußert, werde ich es gerne hier mit einflechten. |
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Da stimmt etwas nicht, der Link ist z.Z. deaktiviert!! www.liberte- reisen.de |
Bei der "Liberte" handelt es sich um ein knapp 40 Meter langes Fahrgastschiff. Der Eigner, Karl (Charly) Hofstätter, bereist mit ihr alle Flüsse und Kanäle in Deutschland und den Anrainerstaaten. Wie man auf den ersten Blick feststellen kann, ist alles bis ins Detail sehr gut durchdacht und mit sehr viel Liebe eingerichtet.
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Charly in seinem Element - der Ruderstand ist bis ins Detail sehr gut durchdacht.
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Schleuseneinfahrt
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Schleusenausfahrt
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Hier führt Silke, Charlys Frau, das Regiment
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Zu jeder Mahlzeit eine andere Dekoration. Wie man sieht, einige können es gar nicht erwarten!
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Die Mahlzeiten sind der Region angepaßt - Leider nicht der Figur, jedenfalls nicht meiner. Nach jeder Reise kann ich sehen, wie ich die Kilos wieder herunter bekomme.
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Schleusenpassage
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Gemütliche Runde an Deck
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Ein Argument mehr für die Liberte. Bordleben in legerer Kleidung.
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Hier einer der Gründe, warum die letzte Reise nicht nach Plan verlief, es gab einfach keine (oder nur wenige) heile Landzugänge.
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ohne Worte
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Jeder kennt jeden - gemütliches Zusammensein
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Weinprobe an der sächsischen Weinstraße. Die Organisation derartiger Veranstaltungen ist für Charly kein Problem.
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auch solche Bilder werden geboten.
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* Da wir unser ursprünglich gebuchtes Reiseziel auf dem Wasserwege nicht erreichen konnten, waren wir gezwungen, von Dresden nach Prag, von dort waren die Heimflüge gebucht, mit der Bahn zu fahren. Die Umbuchung und die damit zusammenhängenden Kosten wurden ohne Debatten von Charly übernommen.
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Gerade im Bereich der Binnenschiffahrt geht nicht immer alles wie man gerne will.
Wassertiefen, Stromgeschwindigkeiten usw. spielen nicht immer mit, wie geplant. Das zeichnet die Reisen mit der Liberte aus - es wird nicht resigniert, es wird umgeplant. |
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Prag, auf Grund der widrigen Witterungsumstände auf dieser Reise nur per Bahn zu erreichen. *
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Prag, absolut eine Reise wert.
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